Das Grabmal als Zeichen der Erinnerung

Mit einem Grabmal versuchen Menschen mit dem Verstorbenen auch über den Tod hinaus in Verbindung zu bleiben. Erinnerungen an einen Menschen brauchen ihren Halt. Das Zeichen, der Stein auf einem Grab, symbolisiert Beständigkeit. Er bietet die Möglichkeit, den Toten nicht nur mit Namen und Daten, sondern auch mit Worten und Bildern zu ehren. Auf dem Boden fest verankert steht das Grabmal zuallererst für die Gegenwart. Als Zeichen der Trauer und des Verlustes nimmt es die Stelle des Verstorbenen ein.

Das schönste Denkmal, was ein Mensch bekommen kann, steht im Herzen der Mitmenschen.

Albert Schweitzer

Von traditionell bis modern, von schlicht bis extravagant, wir gestalten mir Ihnen das Grabmal ganz nach Ihren Vorstellungen und begleiten diesen Prozess mit unser Beratung und mit unserem Können. Von der Planung bis zur Ausführung erfolgt dies ausschließlich durch ausgebildetes Fachpersonal, also dem Steinmetzgesellen oder dem Steinmetz- und Steinbildhauermeiser.

Liegesteine / Liegeplatten

Liegesteine werden hauptsächlich für Urnengräber verwendet. Sie können aber auch ergänzend zu einem bereits bestehenden Hoch- oder Breitstein genutzt werden, wenn dieser keinen Platz mehr für eine weitere Beschriftung hat. Auf den meisten Friedhöfen auf denen wir arbeiten ist je Grabstätte ein Hochstein und ergänzend pro Grabstelle ein Liegestein möglich. D.h. bei einem 3-stelligen Grab sind ein Hochstein und drei Liegeplatten zulässig. Je nach Form, Größe und Gestaltung können auf einem Liegestein ein bis drei Beschriftungen ausgeführt werden.

Beispiele für Liegesteine:

Hochsteine / Stelen

Hochsteine, auch als Stelen bezeichnet, finden meistens Verwendung bei einstelligen Gräbern, die eine Erd- und mehrere Urnenbeisetzungen zulassen. Auf den meisten Friedhöfen auf denen wir arbeiten darf ein stehender Stein nur halb so Breit sein (60 cm) wie das Grab (120 cm). Je nach Form, Größe und Gestaltung können auf einem Hochstein ein bis vier Inschriften ausgeführt werden.

Beispiele für Hochsteine:

Breitsteine

Der Breitstein wird traditionell auf mehrstelligen meist Familiengräbern verwendet. Auch hier gilt im Regelfall, dass die Steinbreite maximal die Hälfte der Grabbreite betragen darf. Je nach Form, Größe und Gestaltung können auf einem Breitstein ein bis acht Beschriftungen ausgeführt werden.

Beispiele für Breitsteine:

Urnenanlagen

Die Urnenanlage gehört zu den moderneren Grabmalen und ist eine Weiterentwicklung des Liegesteins. Sie trägt dem Wunsch der Angehörigen nach einem verminderten Pflegeaufwandes für das Grab Rechnung. Dieser kann je nach Gestaltung der Urnenanlage durch eine deutlich verkleinerte Pflanzfläche reduziert werden.

Beispiele für Urnenanlagen:

Sonderformen

Wir bieten unter Sonderformen Urnengemeinschaftanlagen, Kriegsgräber oder Zentralgrabmale für Themenfelder an.